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Rudolf Steiner im Jahre 1893,
zu der Zeit der »Philosophie der Freiheit«

DAS NEUE DENKEN
    Rudolf Steiner hat seine Bücher in einer neuen Denkart verfaßt, die damals, heute und bis in weite Zukunft der Weltentwicklung gemäß ist. Man muß, will man zu ihrem wahren Inhalt durchdringen, seine Bücher auf zwei gedanklichen Ebenen lesen: auf der üblichen Denkebene und auf einer höheren, einer rein geistigen Ebene. Auf der niederen, der physischen Ebene, dient das Gehirn dem »Kopf-Denken«, auf der geistigen, der ätherischen Ebene, dient das Herz-Chakra dem höheren Denken. Darum bezeichnete Steiner selbst seine Denkart auch als »Herz-Denken«.1
    Rudolf Steiner hat immer wieder nachdrücklich betont, daß seine Bücher nicht in derselben Art gelesen werden sollen wie andere Bücher. Seine Bücher sind so gemeint, daß sie gewissermaßen Gedanken-Partituren sind, und »man in innerer Denktätigkeit diese Partitur[en] lesen muß, um fortwährend aus dem Eigenen heraus von Gedanke zu Gedanke fortzuschreiten.«2  »Denn nur so kann das Buch dem Leser werden, was es ihm werden soll.«3  »Wer ein geisteswissenschaftliches Buch durchliest, der merkt, wenn er es recht durchliest, daß dasjenige, was in dem Buche lebt, in seinem Seelenleben zum Mittel werden kann, dieses Seelenleben selber in eine Art Mitschwingung mit dem geistigen Dasein zu bringen; und er faßt dasjenige, was er sonst nur mit den Sinnen und dem an die Sinne gebundenen Verstand auffaßt, nunmehr geistig auf.«4
    Als Gedanken-Partituren sind Steiners Bücher in dem Sinne codiert, wie auch ein Musikstück als Partitur codiert ist. So wie der Musiker die Musik aus der Partitur zum Leben erwecken muß, so der Leser aus der Gedanken-Partitur Steiners Gedanken. Die 21 Bücher Steiners – die er selbst als Bücher konzipiert, geschrieben und herausgegeben hat – sowie die 3 Einführungsbände sind in der Code-Χ Ausgabe als Gedanken-Partituren dargestellt. Diese wird der Leser als wesentliche Unterstützung seiner »inneren Denktätigkeit« zur Decodierung erleben können, mit deren Hilfe er die anspruchsvolle höhere, ätherische Ebene in Steiners Denken erreichen kann.
weiter (auch zu den Zitatquellen)